es schneit, es schneit, es wurde höchste Zeit…

December 21st, 2009 by Steffen Stundzig

Anbei zwei Fotos mit dem möglicherweise allerletzten Schnee in Leipzig.

Modeling Team Framework (MTF) Project

December 18th, 2009 by Steffen Stundzig

Modeling Team Framework is a proposed open source project under the Eclipse Modeling Framework Technology Project (EMFT). Modeling Team Framework will provide a mechanism such as a meta repository on top of different repository types. It could be the base for software configuration management of Eclipse projects that use the Eclipse Modeling Framework (EMF). MTF will track the mapping between metamodel versions and editor plugins, and will automatically provide P2-based update sites.

You are invited to comment on and/or join the project. Please send all feedback to the EMFT forum.

Eclipse Demo Camp Frankfurt/M., 26.11.2009 – ein Rückblick

November 28th, 2009 by Lars Martin

Am letzten Donnerstag, 26.11.2009 war es nun endlich soweit: das erste von itemis in Frankfurt/Main organisierte Eclipse Demo Camp fand statt. Im Vorfeld hatten wir uns mit Sebastian Meyen und Hartmut Schlosser schon rechtzeitig die tatkräftige Unterstützung des Software & Support Verlags (Eclipse Magazin, Java Magazin, …) gesichert.

In den letzten Tagen trafen noch zahlreiche Anmeldungen ein, so dass wir schliesslich mit ca. 70 Teilnehmern rechnen konnten. Diese Zahl haben wir dann vor Ort noch etwas steigern können. Schliesslich mussten wir sogar noch weitere Stühle besorgen, um allen der gut 75 anwesenden Zuhörer einen Sitzplatz bieten zu können.

Interessiert folgten wir den Kurzvorträgen von:

  • Nikolai Busse, der über das Projekt Optimise der Deutsche Börse berichtete. Das Interessante an diesem umfangreichen Projekt ist, dass gleichzeitig Java und C++ Quellcodeartefakte generiert werden.
  • Im Anschluß legte Ekkehard Gentz – vielen Entwicklern sicher als Ekke bekannt – noch die Modellierung und Generierung von dynamischen UIs auf Basis des Projekts redView nach.
  • Nach einer kurzen technischen Panne durch Ausfall des Beamers zeigte uns Karsten Voigt die Integration von JPA (EclipseLink) in OSGi basierte Anwendungen.
  • Das noch recht junge Projekt Code Recommenders stellte uns Marcel Bruch von der TU Darmstadt vor. Ziel des Eclipse Projekts ist es, neuen Entwicklern im Team bessere Unterstützung in Form von kontextabhängigen best practices zu bieten.
  • Eine wirklich theaterreife Vorstellung des Projekts Usus gaben uns im Anschluss Stefan Schürle und Leif Frenzel. Eine Zusammenstellung verschiedener Eclipse Plugins soll die Nutzung von Metriken und Qualitätsindikatoren ‘on-the-fly’ im Team vereinfachen. Danke an die Beiden für die Auflockerung zu vorgerückter Stunde.
  • Als Letzter in der Runde gab uns Benjamin Muskalla (EclipseSource) einen spannenden Ausblick auf die Zukunft von Eclipse RAP (Rich Ajax Platform) und mögliche Ansätze zur Adaption von Eclipse E4.

Im Anschluß an die Vorträge gab es bei einem Bier noch viele anregende Diskussionen beim Griechen.

Ralph Müller (Eclipse Foundation) musste krankheitsbedingt leider dem Demo Camp fernbleiben. Die besten Genesungswünsche an dieser Stelle, Ralph!

Danke auch für das zahlreiche positive Feedback, welches wir im Nachgang erhalten haben:

  • “Eine rundherum gelungene Veranstaltung! Ich hoffe, wir dürfen mehr dieser Art erwarten.”
  • “…noch einmal vielen Dank für das Eclipse DemoCamp in Frankfurt.”
  • “Ich warte auf die nächste Veranstaltung dieser Art, in der sich passionierte (Eclipse) Handwerker über ihre aktuellen Arbeiten austauschen können.”
  • “Danke schön für die spannende und produktive Veranstaltung (Eclipse Democamp) von gestern.”
  • “…sehr gute Veranstaltung gestern.”
  • “Es war eine wirklich tolle Atmosphäre im Raum mit einem guten Publikum.”

Bis zum nächsten Camp!

3D Visualisierung von Software

November 26th, 2009 by Steffen Stundzig

Vergangenen Freitag waren wir von Prof. Eisenecker eingeladen, 3D-Visualisierung von Softwareartefakten und Methoden im neuen 3D Labor in der Uni Leipzig zu erleben. Ich war etwas skeptisch gegenüber der Vorstellung mit einer 3D-Brille auf dem Kopf im Raum stehend Software entwickeln zu müssen. Klingt fast ein bischen wie Holodeck auf dem Raumschiff Enterprise.

Durch die Motivation des Themas am Anfang der Session, mehrere unserer menschlichen Sinnesorgane zur Wahrnehmung und Bewältigung der Komplexität in der Softwareentwicklung zu nutzen, machte mich dann aber doch sehr neugierig. Aktuell nutzen wir (Softwareentwickler) nur 2D-Monitore obwohl unsere Augen auf 3D-Bewegungen optimiert sind. Und zusätzlich nutzen wir meist nur noch die Finger zum Tippen oder Maus bewegen. Es gibt aber viel mehr, dass wir ohne Probleme wahrnehmen können, Geruch, Ton oder auch Druck auf der Haut oder winzige Reizströme oder eben 3-dimensionale Darstellungen. ;)

Von den Institutsmitarbeitern wurden ihre jeweiligen aktuellen Arbeiten vorgestellt, wie momentan eher statisch, Softwareartefakte mit 3D navigierbar gemacht werden können. Besonders interessant fand ich dabei den Vortrag in dem Softwaremetriken genutzt wurden, um die räumliche Aufteilung der jeweiligen Klassen und Methoden zu parametrisieren. Somit ist es sehr leicht und intuitiv erfassbar, wo besonders große Klumpen (zu hohe Komplexität und dadurch sehr große räumliche Dichte) und weniger stark ausgeprägte Beziehungen existierten.

Kurzum, die Vision Softwarekomplexität durch Aktivierung weiterer Sinnesorgane beherrschbarer zu machen, find ich gut. Die aktuellen Forschungsarbeiten dazu stehen noch ganz am Anfang. Und die Kombination modellbasierter Entwicklung, eclipse Laufzeitumgebung und 3D Hardware scheint mir eine sehr gute Basis.

Anbei sind noch die Vorträge von den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Lehrstuhls zum Download.

Viel Spass beim Lesen.