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Schulen Sie noch oder modellieren Sie schon?

Monday, May 25th, 2009

Letzte Woche hielt ich eine Präsentation, bei der es mal wieder um die Evaluation des richtigen BPM-(Business-Process-Management)-Systems ging, bzw. synonym Workflowengine, Prozessengine…

Workflowstandardsprachen

Da wir dort selbst als Lösungsanbieter in Konkurrenz zu anderen Größen, die solche Systeme herstellen, auftraten, habe ich versucht die eigentlichen Probleme der generischen Lösungen herauszuarbeiten. Eine Recherche der vorhandenen Systeme und Sprachstandards ergab (nicht vollständig):
  • BPEL
  • jPDL
  • ARIS EPK
  • Microsoft Visio
  • UML Statecharts (eventuell mit Profilen)
  • SysML
  • xPDL
  • BPMN
  • Liste beliebig erweiterbar, um Sprachen und Werkzeuge mit denen Prozesse irgendwie gemalt werden können

Schon anhand der Anzahl wird sehr schnell klar, dass das eigentliche Kundenproblem damit wohl nicht wirklich ausreichend adressiert wird. Probleme sind der sehr technische Fokus der Sprachen oder andererseits der zu fachliche, der wiederum schlecht auf Technik abgebildet werden kann. Ein weiteres Problem ist, dass nur wenige Fachexperten eine dieser Sprachen kennen und beherrschen. Die Mitarbeiter müssen also immer geschult werden.

Die Lösung dieser beiden Probleme liegt meiner Meinung nach in einer kundenspezifischen Modellierungssprache, die in der gewohnten Sprache der Fachexperten die Prozesse, die beteiligten Systeme, die beteiligten Personen und Dokumente formal erfassen kann. Die gewohnte Sprache ist meist bereits aus vorhandenen Word-Texten oder Visio-Diagrammen ableitbar.

Mein Vorschlag war dort also die Erstellung eines kundenspezifischen Modelleditors (einer DSL) in der gewohnten Fachsprache mit den konkreten vorhandenen Backendsystemen. Unter der Haube generieren wir aus der kundenspezifischen Sprache z.B. jPDL um die Prozesse mit der OpenSource-Engine JBoss JBPM auszuführen. Außerdem generieren wir die technischen Adapter um die Backendsysteme anzusprechen, die Dokumention bspw. für das QM-Handbuch als PDF oder Office und auch Adapter für Test- und Simulationsfälle. Der Schulungsaufwand für die modellierenden Fachexperten entfällt also.

Was wir als Werkzeugbauer itemis tun können, ist

  • die Erstellung des Editors auf Basis eclipse RCP
  • die Erstellung der Generatoren
  • die Installation/Betreuung der Engine bspw. JBoss JBPM.

Und wie mir einer der Fachexperten nach dem Meeting bestätigte ist das ein Weg, der Ihm sehr gut gefällt und den die Engine-Herstellerkonkurrenz nicht bieten kann. Vor allem auch die Möglichkeit, Dinge in der eigenen Sprache modellieren zu können, die es in den Standardsprachen erstmal nicht gibt.

Auf dem Weg durch die Höhen bin ich oft gegangen…

Monday, May 25th, 2009

so oder so ähnlich lautet der Refrain des Rennsteigliedes. Und beim letzten Rennsteigmarathon war dies sehr oft zu hören. Es ist schon faszinierend und extrem adrenalinfördernd über 6.800 begeisterte Läufer zu erleben, die u.a. anläßlich meines Geburtstages am 16.5., mit mir zusammen die Kurzdistanz von 21km über den Rennsteig rannten.

Foto vom Rennsteigmarathon

Ich konnte mich mal wieder 1 Minute verbessern und landete auf Platz 1.255. Auch die neue itemis-Laufkleidung ist fast perfekt.

Der nächste Run sollte nun nicht mehr länger als 1:50 dauern.

TomTom WORK Connecting Day

Monday, April 20th, 2009

Ich bin gerade zurück vom TomTom WORK Connecting Day aus der Autostadt Wolfsburg. So ein Skoda Octavia RS DSG macht auf einer freien Autobahn riesig Spaß. ;)

Zu der ganztägigen Konferenz waren Reseller für den allseits bekannten Navigationssystemhersteller TomTom eingeladen.

Softwarehäuser, die B2B-Integrationsleistungen rund um Navigation anbieten, hatten dort Gelegenheit Ihre Lösungen vorzustellen. Wir sind dabei mit unserem Thema Sorgen der Versorger in der Branche Utilities auf unheimlich viel Zuspruch und erhebliches Potenzial teils schon mit konkreten Kundenanfragen während der Konferenz gestoßen. Insgesamt war es eine sehr lohnenswerte Angelegenheit für uns.

Was mich auch faszinierte war die punktgenaue Einhaltung des Zeitplans. 14 Vorträge mit kalkulierten Vortragszeiten von 10, 15 bzw. 1 * 35 Minuten ohne vorherige Probe finde ich extrem professionell. Dank nochmal auf diesem Weg an das Orga-Team von TomTom WORK aus Leipzig.

800…

Monday, April 20th, 2009

…das ist kein neuer Film mit gegen Xerces kämpfenden Spartanern, sondern exakt genau meine Platzierung beim 33. Leipzig Halbmarathon letzten Sonntag. Ingesamt waren ca. 7.500 Leute am Start, davon ca. 2050 in meiner Disziplin.

Steffen beim Halbmarathon

Mit 1:52 konnte ich eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. An dem, von den trommelden und jubelnden Fans am Straßenrand erzeugten, Adrenalin hatte ich noch Stunden später eine Überdosis. Wink an Crank-Gucker. ;)

Jetzt ist erstmal Wettkampfpause bis zum Rennsteigmarathon an meinem Geburtstag.