Archive for the ‘EMF’ Category

[MTF] creational review successful survived

Wednesday, January 27th, 2010

last night (in europe ;) ) the EMO @ eclipse.org has declared the creation review as
successful for our upcoming eclipse project Modeling Team Framework ->
http://www.eclipse.org/proposals/mtf/.

The Modeling Team Framework will provide a mechanism like a meta repository on top of several repository types. It could be the base for software configuration management of Eclipse projects which uses the Eclipse Modeling Framework (EMF). The Modeling Team Framework will track the mapping between metamodel versions and editor plugins, and will e.g. automatically provide P2-based update sites.

I’m very pleased about that and I will thanks all people for their help.

Modeling Team Framework (MTF) Project

Friday, December 18th, 2009

Modeling Team Framework is a proposed open source project under the Eclipse Modeling Framework Technology Project (EMFT). Modeling Team Framework will provide a mechanism such as a meta repository on top of different repository types. It could be the base for software configuration management of Eclipse projects that use the Eclipse Modeling Framework (EMF). MTF will track the mapping between metamodel versions and editor plugins, and will automatically provide P2-based update sites.

You are invited to comment on and/or join the project. Please send all feedback to the EMFT forum.

Schulen Sie noch oder modellieren Sie schon?

Monday, May 25th, 2009

Letzte Woche hielt ich eine Präsentation, bei der es mal wieder um die Evaluation des richtigen BPM-(Business-Process-Management)-Systems ging, bzw. synonym Workflowengine, Prozessengine…

Workflowstandardsprachen

Da wir dort selbst als Lösungsanbieter in Konkurrenz zu anderen Größen, die solche Systeme herstellen, auftraten, habe ich versucht die eigentlichen Probleme der generischen Lösungen herauszuarbeiten. Eine Recherche der vorhandenen Systeme und Sprachstandards ergab (nicht vollständig):
  • BPEL
  • jPDL
  • ARIS EPK
  • Microsoft Visio
  • UML Statecharts (eventuell mit Profilen)
  • SysML
  • xPDL
  • BPMN
  • Liste beliebig erweiterbar, um Sprachen und Werkzeuge mit denen Prozesse irgendwie gemalt werden können

Schon anhand der Anzahl wird sehr schnell klar, dass das eigentliche Kundenproblem damit wohl nicht wirklich ausreichend adressiert wird. Probleme sind der sehr technische Fokus der Sprachen oder andererseits der zu fachliche, der wiederum schlecht auf Technik abgebildet werden kann. Ein weiteres Problem ist, dass nur wenige Fachexperten eine dieser Sprachen kennen und beherrschen. Die Mitarbeiter müssen also immer geschult werden.

Die Lösung dieser beiden Probleme liegt meiner Meinung nach in einer kundenspezifischen Modellierungssprache, die in der gewohnten Sprache der Fachexperten die Prozesse, die beteiligten Systeme, die beteiligten Personen und Dokumente formal erfassen kann. Die gewohnte Sprache ist meist bereits aus vorhandenen Word-Texten oder Visio-Diagrammen ableitbar.

Mein Vorschlag war dort also die Erstellung eines kundenspezifischen Modelleditors (einer DSL) in der gewohnten Fachsprache mit den konkreten vorhandenen Backendsystemen. Unter der Haube generieren wir aus der kundenspezifischen Sprache z.B. jPDL um die Prozesse mit der OpenSource-Engine JBoss JBPM auszuführen. Außerdem generieren wir die technischen Adapter um die Backendsysteme anzusprechen, die Dokumention bspw. für das QM-Handbuch als PDF oder Office und auch Adapter für Test- und Simulationsfälle. Der Schulungsaufwand für die modellierenden Fachexperten entfällt also.

Was wir als Werkzeugbauer itemis tun können, ist

  • die Erstellung des Editors auf Basis eclipse RCP
  • die Erstellung der Generatoren
  • die Installation/Betreuung der Engine bspw. JBoss JBPM.

Und wie mir einer der Fachexperten nach dem Meeting bestätigte ist das ein Weg, der Ihm sehr gut gefällt und den die Engine-Herstellerkonkurrenz nicht bieten kann. Vor allem auch die Möglichkeit, Dinge in der eigenen Sprache modellieren zu können, die es in den Standardsprachen erstmal nicht gibt.

EMF Modellrepository, wir sind auf dem richtigen Weg

Wednesday, April 8th, 2009

AMOR

Es gibt seit einigen Monaten bei itemis ein BMBF-­For­­schungs­­pro­jekt namens AMOR (Advanced Model Re­po­si­to­ry). Mit AMOR wollen wir eine Open­source-Lösung für die Versionierung von Modellen bereitstellen. Im ersten Schritt soll dies für EMF-Modelle möglich sein. Später sollen dann auch Nicht-EMF-Artefakte integriert werden können. Wir haben auch schon einige gute Ideen für die Integration und Verknüpfung von EMF mit NICHT-EMF Artefakten (Java, C/C++- Sourcecode, Do­ku­mente, Ant/Maven-Skripte, DB-Skripte,…), sehr spannende Sache.

Aktuell forschen wir noch am Kernkonzept für die Speicherung insbesondere auch die Versionierung von Modellen. Dabei sind wir inzwischen relativ sicher das wir unser Mo­dell­re­po­sitory auf Eclipse CDO aufbauen wollen. Mit CDO ist zum Beispiel Session­verwaltung, Transaktionen, Mehrbenutzerzugriff uvm. gelöst.

Gestern sah ich ein wirklich gutes CDO Webinar von Ed Merks und Eike Stepper. Dort habe ich gelesen das Simon McDuff an der Verknüpfung von CDO und objektorientierte Datenbanken (OODBs) arbeitet. Ein bißchen googeln brachte dann das Ergebnis das er zeitgleich mit uns die Idee hatte mal zu probieren ob nicht OODBs besser zum Speichern von EMF Modellen geeignet sind als eine relationale Datenbank (RDBMS).

Hintergrund ist, dass die Modelle quasi immer eine Graphstruktur haben und damit das wandeln der Modelle in Tabellen Zeit kostet und auch beim Retrieval/Suche die Modelle in Tabellenstrukturen keine Vorteile bringen. Er kam bei seinen Tests auf etwa Faktor acht schneller, aber da geht sicher noch etwas.

Cool, wir sind auf dem richtigen Weg.